Freitag, 26. April 2013

Das Mode Mekka Berlin

Meist wird Mode mit Mailand, Paris oder London in Verbindung gebracht, doch inzwischen entwickelt sich Berlin zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten. 

Seit einigen Jahren wächst der Umsatz der Berliner Modebranche so kontinuierlich wie überdurchschnittlich. Entsprechend lag die Zahl der Arbeitsplätze 2011 bereits bei 18.500. Darunter sind viele Talente wie Thomas Behrens, Frida Weyer, Michael Sontag, Augustin Teboul oder Karlotta Wilde.

Wo gibt's Mode in Berlin?

Die Schwerpunkte der in Berlin heimischen Designer sind die Stadtteile Mitte, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Viele Labels sind eindeutig von der lokalen Szene inspiriert. Auch die Alte und Neue Schönhauser Straße, die Friedrichstraße und der Kurfürstendamm dürfen mittlerweile als Modemeilen bezeichnet werden. Aufgrund der vergleichsweise hohen Mieten sind hier allerdings eher die Stores von international bekannten Labels zu finden.

Empfehlenswert ist der BFN Concept Store in den Hackschen Höfen (Hof III; Rosenthaler Straße 40 -41, 10178 Berlin). Hier gibt es auf 350 Quadratmetern Berliner Mode von A bis Z, vieles davon sind echte Unikate.

Bei German Garment gibt es nicht nur tolle T-Shirts, die komplett in Deutschland produziert wurden. Zudem besteht hier die Chance, auf Prominente zu treffen: Der Laden ist ein Projekt des Berliner Modestars Kilian Kerner, das er gemeinsam mit Matthias Schweighöfer, Joko Winterscheidt und Musikproduzent Sebastian Radlmeier betreibt. Die Jungs setzen hiermit ein Zeichen gegen die fragwürdigen Herstellungsmethoden in asiatischen Textilfabriken. Viele Berliner Labels setzen zudem verstärkt auf Green Fashion, also nachhaltig, gemäß hohen ökologischen Standards produzierte Kleidung.

Auch das ausberlin Kaufhaus am Alexanderplatz (Karl-Liebknecht-Straße 17, 10178 Berlin) ist ein Muss für jeden, der diese Stadt liebt: Neben der Mode gibt es hier allerlei dekorative oder nützliche Berliner Produkte, die zum Schmunzeln anregen.

Welche Fashion Trends derzeit nicht nur Berlin erobern, könnt ihr hier nachlesen.

Welche Modemessen gibt's in Berlin? 

An der Berlin Fashion Week kommt heute kein Modemacher mehr vorbei. Selbstbewusst und lokalpatriotisch wirkt der Untertitel der Messe: "Berlin- the place to be for fashion." Hier tummelt sich alles, was in der Szene Rang und Namen hat. In ihrem Rahmen finden diverse Messen und Veranstaltungen in ganz Berlin statt, darunter die elegante Messe Premium.

Die Modemesse Bread and Butter hingegen wendet sich an ein junges Szenepublikum. Neu hinzu kommt in diesem Jahr die Veranstaltung und Messe Herzblut (4./5.7.2013), die auch kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Plattform bietet.

Donnerstag, 25. April 2013

Mode Trends 2013

Wohin geht die modische Reise im Jahr 2013 noch? Einige Trends der aktuellen Saison möchten wir im folgenden Beitrag kurz anreißen. Neben „hip & trendy“ ist auch „classic“ wieder angesagt. Wer Mode liebt, trifft daher in diesem Jahr auf besondere Vielfalt.

Farben und Formen für modebewusste Menschen
 
Modetrends kommen und gehen und auch die Geschmäcker der Menschen sind verschieden. Und doch gibt es in jedem Jahr Trends, denen man sich nicht verschließen kann. Auch für die Frühjahrs- und Sommersaison 2013 gilt dies. Schickte Victoria Beckham im letzten Jahr die Models noch im Naughty-Schoolgirl-Look auf den Laufsteg, so dominieren in diesem Jahr knöchel- und knielange Röcke das Outfit bei den Damen. Aber auch frische Karo- und Streifenmuster bei den Oberteilen sind zurück und werden jetzt mit coolen Designs gemischt. Überhaupt lässt sich sagen, dass 2013 unter dem Motto "Back to the roots" steht, da die klassischen Farben und einfachen Formen dominieren und extravagante Designs ein stückweit in den Hintergrund zu treten scheinen. Lediglich modische Details bei verschiedenen Shirts und Blusen in Form von Perlenstickereien oder einem modischen Schmuckbesatz ergänzen den klassischen Schnitt und die gedeckten Farbtöne.

Kreative Vielfalt und zeitlos-klassische Designs 

Dem fast schon jugendlichen Stil in Form frecher Kleider, frischer Farben oder außergewöhnlicher Designs im letzten Jahr folgt 2013 die Rückbesinnung auf klassische Werte.

Kleidung für Damen wird wieder femininer und die Oberteile und Hosen für Herren werden wieder klassischer. So betonen die Kleider für Damen die Taille, lassen des Dekolleté aber weitestgehend bedeckt. Allerdings findet man immer noch freche Farben bei einzelnen Designern, allen voran ein leuchtendes Grün

Hier werden aber keine modischen Akzente gesetzt, vielmehr wird das gesamte Outfit in diesen frischen Farbtönen gestaltet und so entstehen farbenfrohe Kombinationen.

Als modisch schick gilt aber auch der Metallic-Look, bei dem schimmernde Stoffe im Komplett-Look getragen oder in Verbindung mit klassischen Denimteilen kombiniert werden können. Die einzelnen Modelabels stellen dazu ihre aktuellen Kollektionen auf verschiedenen Fashion Weeks vor, wozu ganz sicher die Fashion-Weeks in Mailand, London und New York gehören. In Deutschland werden die Modekollektionen auf der Fashion Week in Berlin vorgestellt, bei der sich alle namhaften Designer präsentieren.

Mittwoch, 24. April 2013

DIY Trends für die Modesaison 2013

Was angesagte Designer auf den Fashion Shows präsentieren, können Mode-Fans auch privat mit Kreativität und Lust auf eine „Do it yourself“-Aktion in den heimischen Kleiderschrank zaubern. Egal ob romantisch verspielt, rockig oder auf andere Art und Weise modisch hervorstechend: Viele Looks, die in diesem Jahr als IN gelten, kann man individuell auch mit kleinerem Budget nachdesignen. Nicht nur Modekontur.de hat diesen Stilvorsprung für sich entdeckt: Bei Events wie „Create Your Style“ legen junge Design-Talente ebenfalls Hand an und regen mit ihrer Umsetzung von angesagten Do it Yourself Modetrends auch gezielt die eigene Fantasie an.

Aus Alt mach Neu: High-Fashion Kreationen mit Do it Yourself

Egal ob Oberteil, Hose oder Rock einen neuen Look bekommen sollen: Bereits mit einigen wenigen Hilfsmitteln kann man das DIY-Modeprojekt starten. Beliebt sind dabei derzeit insbesondere Applikationen, denn derzeit bekommt man auf den berühmten Fashion Shows in New York zahlreiche Kleidungsstücke mit Nieten (Heavy Metal Look) oder Spitze besetzt zu sehen. Je nach Geschmack lassen sich diese auch individuell arrangieren, egal ob angenäht oder mit speziellem Klebstoff beispielsweise auch als Highlight am Schuhabsatz angebracht.

Nicht nur in der vielfach Trends setzenden Designszene von Berlin spielt der Rückgriff auf Materialien wie Spitze wieder eine wichtige Rolle. Alles in Richtung Vintage bekommt wieder modischen Auftrieb. Auch Kombinieren ist erlaubt, wobei beispielsweise ein schlichtes Oberteil durch eine selbst angenähte Spitzenbordüre am Saum und an den Schulterpartien angebrachten Perlen aufgewertet und den aktuellen Fashion Trends angepasst werden kann.

Aktuelle Modetrends individuell umsetzen

Wer selbst kreativ werden möchte, kann sich zum Beispiel auch am Modetrend Cut-Out versuchen. Dabei werden klassische Formen durch entsprechende Einschnitte unterbrochen.

Bei Oberteilen sind Cut-Outs an der Armpartie oder auch im Rückenbereich gefragt. Auch mit selbst umgesetzten Treatments für seine Lieblingsstücke kann man einen neuen Look kreieren.

Unter diesen Begriff fallen insbesondere Techniken, die der Kleidung die angesagte Used-Optik verleihen und im Trend liegende Farbverläufe (Ombré Look) erzielen.

Und so geht’s: Wer günstig eine Hose im Ombré Look gestalten möchte, benötigt lediglich ein geeignetes Behältnis, Handschuhe, Wasser, ein Bleichmittel und einen Holzstab. Das Behältnis (z.B. Eimer) wird zunächst mit heißem Wasser und Bleichmittel (z.B. Chlorreiniger) gefüllt. Darin werden dann zunächst etwa zwei Drittel des Kleidungsstücks für einen Zeitraum von ca. 30 Minuten eingetaucht. Im nächsten Schritt erhöht man die Dosis des Bleichmittels und taucht einen geringeren Teil des Kleidungsstückes, beispielsweise etwa bis zur Hälfte, für ca. 60 Minuten im Behältnis ein. Beim dritten Bleichvorgang wird dann zum Beispiel nur noch das letzte Drittel erneut gebleicht. Abschließend muss die komplette Hose gründlich gewaschen werden.

Auch andere Farbakzente sind gefragt: Mit entsprechend geeigneten Farben und Verfahren für den Textildruck kann man auch in diesem Bereich selbst aktiv werden und Motive oder Muster ganz individuell auswählen. Entsprechende Mode-Basics, also beispielsweise einfarbige T-Shirts, kosten nicht die Welt und lassen sich dann nach Belieben gestalten. Ähnliches gilt für Sneakers, die in diesem Jahr in einigen Trendfarben verfügbar sind. Selbstgemacht geht das beispielsweise mit farbigen Bändern als Schnürsenkel, Verzierungen mit geeigneten Farben oder auch durch das Bepinseln der Sohle mit Nagellack in der neuen Wunschfarbe.